Familienwochenenden im Oktober   

Gutshotel Südheide bis 2014 

Nemitzer Heide ab 2016       

        

            Urlaub mit Menschen im Wachkoma oder mit anderen  

erworbenen Hirnschädigungen in einem Hotel   

geht nicht - gibt es nicht

 

Der Gedanke kam uns nach einem Grillnachmittag im Gutshotel Südheide.

Da gibt es ein tolles Hotel in wunderschöner Lage, da gibt es Familien mit Schwerbehinderten Angehörigen, mit Kindern, mit Ehepartnern

 

Zunächst war der Gedanke, wir bieten einfach ein Wochenende in der Südheide für diese Menschen an. Um die Pflege tagsüber zu erleichtern würden wir uns wieder ein Pflegebett bei der Diakonie Wittingen leihen und im Erdgeschoss aufstellen. Die Hotelbetten stellen wir auf ein paar Kalksandsteine, um den Höhenunterschied aus zu gleichen und so den Transfer vom Rollstuhl ins Bett zu erleichtern - geht schon - irgendwie.

Ende Juni telefonat mit der Bahn-BKK Herr Frank Mertl. Ich schildere ihm eher nebenbei, was wir vorhaben. Er sagt zu - sich darum zu kümmern, soviel Mut muß belohnt werdn war sein Argument, als er am nächsten Tag 10 Betten aus ganz Deutschland frei gab. Vielen Dank an die Bahn-BKK und Herrn Mertl.

 

Aus München und Engelskirchen brachte die Firma Sanitätshaus Müller Betten GmbH auf mein bitten die Betten in die Filiale Ahlhorn, wo ein weiteres Bett zur Abholung bereit stand. Vielen dank an die Geschäftsführerin Frau Rita Becher.

 

Nun standen noch 2 Betten in Zwickau, 2 Betten in Suhl und 2 in Schwerte, das aus Mirow war versehendlich verschrottet worden.

 

Da die Kravag, Autoversicherung der Spediteure, Stiftung für verunfallte Kinder uns schon einmal unterstützt hatte, bat ich Herrn Dr. Jan Zeibig, mir dabei behilflich zu sein. Gesagt getan, der 1. Vorsitzende der Stiftung ist Herr Adalbert Wandt, er ist auch Geschäftsführender Gesellschafter der Spedition Wandt aus Braunschweig. Er rief mich an und meinte, das werden wir doch wohl packen können. Danke an die Speditions Firma  Wandt in Braunschweig.

 

Nun fehlten doch noch Betten, also wieder einen Anruf bei Herrn Frank Mertl und die Firma Alippi/Ihr Sanitätshaus aus Zwickau hatte noch 4 zusätzliche Betten für unser Projekt. Vielen dank an Herrn Wolfgang Bucher, der auch noch das eine oder andere dazu tat.

 

Am 21. Juli bin ich dann nach Absprache mit den einzelnen Sanitätshäusern, es ging um die Größe der Betten, zu Dodenhof (Möbelhaus) nach Kaltenkirchen gefahren und habe dort passende Matratzen für 50 € statt der 99 € bekommen, ein Glück, das ich so ein großes Auto habe.

 

Am 23. Juli, Matthias kommt mit Michaela zum Grillfest und bringt den Anhänger mit, Peter Boy hat noch eine Duschliege für uns und die Matratzen kommen mit nach Klein Oesingen.

 

Nun fuhr ich am 2. August von Geesthacht/Hamburg ca. 200 km nach Ahlhorn, holte dort die 3 Betten ab und bekam noch einige Matratzen mit. Vielen Dank an die Herrn vom Lager, die mir alles aufgeladen haben.

Dann fuhr ich ca. 200 km nach Klein Oesingen, dort wurden die Schätze erst einmal gelagert. Und ich fuhr die 120 km nach Geesthacht zurück nach Hause.

 

Die Speditions-Firma Wandt hatte am 9. August die Betten in Braunschweig und nun wurde der Transport nach Klein Oesingen besprochen. Vielen Dank an alle Fahrer der Spedition, die uns geholfen habendieses alles zu ermöglichen, die nie zu Müde waren noch einmal mit an zu packen, viele Dank.

 

Vielen dank an alle, und da möchte ich Frau Sigrid Hess (Gutshotel Südheide) nicht vergessen, die für alle meine " Neuen Ideen " zu haben war und ist.

Danke an meinen Mann Michael und an Werner und Matthias, dass Ihr mir immer zur Seite steht und als Berater unentbehrlich seit.

 

Danke, Danke, Danke

 

Annelie Keckstein, jemand der immer neue Ideen verwirklichen möchte

 

PS: Es kamen im Herbst dann noch einmal 65 Betten und 3 Lifter, aber darüber möchte ich nicht ausführlich schreiben. Sie wurden von Michael und Matthias gesichtet und  aussortiert. Dr Schrott wurde verkauft, die Betten die kompliziert aufzubauen gingen wurden zum Verkauf angeboten, ca. 20 Betten wurden in die Häuser nach Dänemark gebracht. Und ca 20 Betten die gut zu transportieren gehen bleiben im Hotel für die Familienwochenenden.   

 

Leider haben die Betreiber daraus ein betreutes Wohnprojekt gemacht. jetzt treffen wir uns in der Nemitzer Heide für ein Wochenende im Herbst.

 

Dann gibt es einen Bericht